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Tourismus Digital: CastleCamp.at

Wissen und Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen. Das CastelCamp in Kaprun wird diesem Anspruch gerecht. 2008 wurde die Veranstaltung mit 70 Teilnehmern ins Leben gerufen. Vergangenes Wochenende haben 150 Interessierte in Kaprun Quartier bezogen. Hauptorganisator ist Rainer Edlinger in Zusammenarbeit mit dem TV Zell am See-Kaprun und Sponsoren. “Unser Ziel ist es ein Kompetenzzentrum für die digitalen Möglichkeiten im Tourismus zu sein” – so Rainer. “Das Veranstaltungsformat (BarCamp) ist ideal für unseren Anspruch. Wir wollen Austausch auf Augenhöhe ermöglichen.”Spontane Diskussionen ohne Hierarchien und ein sehr gelungenes Catering erzeugen eine kollegiale und angenehme Atmosphäre. Das CastleCamp will indirekt auch die Tourismuspolitik beeinflussen, indem längst überfällige Themen und Diskussionen angeregt und beschleunigt werden. “Ein BarCamp ist hierfür ein geeigneter Katalysator”. Das TourismusCamp in Eichstätt und das CastleCamp in Kaprun sind die einzigen Veranstaltungen dieser Art im deutschen Sprachraum. Auf die Frage, ob ein derartiges Format auch für Südtirol interessant wäre, antwortet Rainer: “Grundsätzlich ja, wobei die Szene dann nicht dieselbe sein kann wie in Kaprun. Eine grenzüberschreitende Veranstaltung könnte interessant sein, denn Grenzen sind ja nicht gott-gegeben. Ich wohne etwas südlich von Kaprun und Italien/Südtirol ist nur einen Steinwurf entfernt. Es gab immer einen Austausch zwischen den Regionen und dieser Austausch wird in Zukunft noch wertvoller werden. Wer in Grenzen denkt vergisst, dass Netzwerke zunehmend an Bedeutung gewinnen.” Die Sprachregelung ist dabei ein große Herausforderung, denn ein BarCamp lebt vom spontanen Dialog. Englisch könnte eine Lösung sein. “Erfahrungen aus Berlin haben gezeigt, dass Englisch jedoch nicht immer von den Teilnehmern akzeptiert wird.” Interaktion und Sprache sind von einander nicht zu trennen. http://www.castlecamp.at

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