Die Zukunft ist jetzt
Auf riesigen Holzgestellen sind kreuz und quer grüne Fäden gespannt. Eine Bühnengestaltung ebenso simpel wie ausdrucksstark, denn hier spricht nur ein einziges Symbol: Vernetzung. Symbol für Technologie, für Fortschritt, für den „neuen“ Menschen. Einfach, klar, unmissverständlich. Ein treffendes Zeichen für das SMG Forum 2010. Ort: Waltherhaus Bozen. Mission: Zukunft. Und die Magie ihrer Möglichkeiten.
Die Bühne wird zur Szenerie dessen, was kommen wird: Rund 500 Touristiker und Gastronomen, die sich im Saal versammelt haben, finden sich plötzlich im Jahre 2021 wieder. In einer Welt, in der face recognition Teil des alltäglichen Lebens ist, in der Handys so dünn und biegsam wie ein Blatt Papier sind, in der Minichips als Kontaktlinse im Auge getragen werden. Science oder Fiction? Nils Müller, Gründer des Hamburger Trendforschungsunternehmens TrendOne, präsentiert seinen Zuschauern die neuesten Entwicklungen der Bereiche Technologie, Digital-Media und Lifestyle.
Zeitalter des Web 4.0: das Internet wird zum Outernet, explodiert förmlich aus dem Bildschirm, legt sich wie ein virtueller Schleier über die reale Welt. Und diese Zukunft liegt nahe, denn „Augmented Reality“ gibt es bereits; eine Schnittstelle zwischen Cyberspace und Realität. Online wird zu onlife. Müller beendet seine Präsentation mit den Worten: „Die Zukunft ist jetzt.“
Sehnsucht Natur, Sehnsucht Einfachheit
SMG Direktor Christoph Engl betritt die Bühne, beginnt seinen Vortrag zum Thema „die Zukunft ist einfach“. Ein völlig nahtloser Übergang. Von den technologischen Trends wird plötzlich auf Schlagworte wie Authentizität und der Sehnsucht des Menschen nach Natur übergeleitet. Purer Antagonismus? Antithese?
Keinesfalls. Im Grunde lassen sich beide Vorträge auf eine Grundaussage reduzieren: Die Zukunft offenbart sich als Symbiose zwischen Natur und Technologie: Ein Zusammenspiel, das nur funktionieren kann, wenn es in Klarheit und Einfachheit seinen Ausdruck findet. Erst wenn aus komplexen Systemen intelligent reduzierte Lösungen entstehen, ist dies dem Kunden nützlich. Denn dieser sehnt sich nach Dingen, die in ihrer Einfachheit bestechen und intuitiv zu bedienen sind.
Und dazwischen: sentres
Eine Aussage, mit der sich sentres identifizieren kann. Denn sentres weiß: „Benutzerfreundlichkeit ist die neue Gastfreundschaft“.
Als treffendes Beispiel sei an dieser Stelle die sentres iPhone App erwähnt, die noch diesen Sommer zum Download zur Verfügung stehen wird. Eine App, die Wander-, Rad- und viele weitere Tourenvorschläge in Form von genauesten Wegbeschreibungen und allen dazugehörigen Infos bereitstellt. Dies ist die Verwirklichung obgenannter Theorien. Das iPhone als Beispiel für intuitive Begreifbarkeit. Dazu eine Anwendung, die uns die Schönheiten und Besonderheiten der Natur Südtirols näherbringt. Und das Ganze schnell. Einfach. Klar.

(7 Stimmen)
In wenigen Inteligenten und voller Weißheit sprudelnden Worten
kommentiert Ines, daß was Sich der Mensch herbeisehnt, daß was für den der es Verstehen will schon da ist.
Mach weiter so.
Liebe Ines!
Der Text ist echt gut, weniger gut finde ich die “Vision der Einfachheit und Authentizität”, die sich irgendwann einmal manifestieren soll. Als Werbefrau arbeite ich seit Jahren schon mit diesen Werten, und selbige als das Wunderding der Zukunft zu sehen, ist in meinen Augen nur eins:
RETRO RETRISSIMO
Liebe Ines,
es ist immer wieder toll zu sehen, dass du aktuelle Themen aufgreifst und sie in deinem einzigariten Schreibstil widergibst. Der rote Faden ist deutlich erkennbar. Einfach. Klar.