Google ist der erste Leser jeder Website. Alle Internetunternehmen und Plattformen bemühen sich um die Gunst dieses Lesers. Ohne Google keine Reichweite, ohne Reichweite kein Überleben. Das ist das Gesetz der Onlinemedien und das selbe galt auch für Druckmedien. Somit war die Medienentwicklung eine Evolution und keine Revolution. Einige Gesetzmäßigkeiten haben sich gehalten.
Die Gunst Googles zu gewinnen, nennt sich SEO Management. Alle Kraft Richtung Suchmaschinenoptimierung, denn Google will gehätschelt werden. Google gibt zwar Richtlinien vor, doch wie der Google-Algorithmus im Detail funktioniert, bleibt ein streng gehütetes Geheimnis, mit der Konsequenz, dass sich ausreichend Wissens-Alchemie zum Thema SEO gebildet hat.
Streng genommen versteht sich unter einer zielführenden SEO Politik, das Ranking der eigenen Webiste für bestimmte Suchbegriffe zu verbessern. Platz 1, 2 oder 3 – so schafft die eigene Website die Rahmenbedingungen, um gelesen zu werden. SEO ist entscheidender Erfolgsfaktor und die Währung hierfür sind knallharte Fakten. Dennoch bleibt Raum für eine qualitative Interpretation von SEO-Faktoren. Schlussendlich hat sich der User auch weiterentwickelt.
Google hat zwar eine universale Suchlogik etabliert , doch die User haben diese mittlerweile verinnerlicht und ihr Suchverhalten dementsprechend angepasst. Ein User, der ein Paar Skier online kaufen möchte, wird voraussichtlich nicht das Suchwort ‘Ski’ ins Google-Fenster tippen und sich mit den am besten platzierten Suchergebnissen zufrieden geben. Die Welt und die Wünsche der User werden komplexer, und auch ihr Suchverhalten. Schlussendlich geht es ja um das Finden, und nicht um das Suchen. Duch die zunehmende Akzeptanz und Eweiterung von Online-Angeboten jeglicher Art, steigt auch das qualitative Bewusstsein der Internet-Community. Die Konsequenz für SEO Management?
1. Bei einer zunehmenden Fülle von Online Angeboten, egal ob Shop, Zeitschrift, Versicherung etc. wird die Bedeutung von qualitativen Parametern als Ergolgsfaktor für Online-Angebote zunehmen. Messen lässt sich dies idealerweise anhand der Verweildauer und der Absprungrate.
2. Die Erreichbarkeit des singulären Online-Angebotes wird immer stärker von zwischengelagerten Plattformen abhängig sein, die als Hub einen qualitativen Filter schaffen und dadurch eine Vorselektion für den User treffen. Markenpolitik wird somit auch Teilaspekt erfolgreicher SEO Politik werden, denn eine Marke differenziert und baut Vertrauen auf. Faktoren, die für einen langfristigen Erfolg unentbehrlich sind. Eine Marke appelliert an menschliche Wertvorstellungen und ist daher für den Google-Algorithmus schwer greifbar. Zumindest heute noch.
3. Eine persönliche, ‘real-time’ Empfehlung von User zu User wird an Bedeutung gewinnen. Mund zu Mund Werbung sozusagen. Der ‘Like’ Button von Facebook ist derzeit der relevanteste Vorstoß in diese Richtung, um dem Internet eine neue Dynamik abseits der Google-Philosophie zu geben. Twitter hat ebenso Potenzial, diese Marktdynamik zu beschleunigen.
4. Online-Angebote werden gezwungen sein, über alle digitalen Kanälen erreichbar zu sein, wobei mobiles Web in den nächsten Jahren der vielversprechendste Kanal sein wird. Dieser folgt zwar teilweise auch der Google-Logik, aber nur teilweise. Somit bleibt Spielraum für neue Ideen.
5. Zu guter Letzt wird die Präsenz in der Offline-Welt auch weiterhin relevant sein, um online Reichweite zu schaffen. Möglicherweise sogar noch an Bedeutung gewinnen. Dies bestätigt die Tatsache, dass die am meisten genutzen Websites in den verschiedensten Angebotskategorien sowohl online als auch offline dem User bzw. Markt die eigenen Leistungen anbieten. Von Google, Facebook, Ebay, Amazon und einigen weiteren New Economy Erfolgsstorys abgesehen.
Was haben diese Erfolgsgeschichten gemeinsam? Sie haben sich nicht auf SEO Management konzentriert, sondern auf neue Ideen für die Welt von morgen.

(4 Stimmen)
Die SEO Welt ist gespalten. Seit einer Woche nur mehr Bloggergate. Da ist das Lesen der unzähligen Blogs und Kommentare gut investierte Zeit. Am Ende bleiben aber nur mehr wenige übrig, die die Einstellung des im oben beschriebenen Artikels teilen, ich fühle mich angesprochen. Ich habe 4 Jahre gebraucht, meine Seite auf das heutige Ranking zu brigen. (S)uper (E)rfolg (O)hne